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Vom Kriegsgebiet – ins Museum

Die Kiewer Bewohner können die Gegenstände und Fotos aus dem Kriegsgebiet sehen.

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Die Ausstellung vom Osten in Kiew

Im Museum der Kiewer Geschichte wurde eine fach-dokumentarische Ausstellung “The Line of Fire” geöffnet. Sie wurde dank der Freiwilligenorganisation “SOS-Armee“ möglich. Als Exponate sind die Dokumente der Russen, die am östlichen Konflikt teilgenommen haben, auch Fragmente und Bruchstücke aus “Tornado”, “Smertsch”, “Uragan” und anderer Bewaffnung, sowie die Fotos, die dort von Freiwilligen gemacht wurden.

Die Ausstellung kam in die Hauptstadt aus der Stadt Dnepropetrovsk, wo sie einen Monat lang gezeigt wurde. Die Besucher haben die Möglichkeit, die Anwesenheit von Russen im Osten tatsächlich zu sehen. „Die Idee der Ausstellung kam vor drei Monaten. Die dankbaren für die Hilfe Soldaten haben zuerst nur ihre Trophäen – Rohre von Minen, die Sachen von den Terroristen gegeben und sie wurden auf dem Lager gesammelt“, – sagte die Organisatorin der Ausstellung Alina Mikhailova, Leiter der Organisation “Army SOS», die an die Front ab Mai 2014 geht. Die Menschen sind vom Krieg schon müde,  aber man muss zeigen, was die Realität ist – unabhängig von den Vereinbarungen, geht der Krieg weiter. „Wir sagten unseren Soldaten über die Ausstellung und baten sie, mehr Einzelteile zu sammeln – die Idee hat ihnen wirklich gefallen, sie haben angerufen und uns gefragt, wann wir kommen können und unsere Geschenke für die Ausstellung mitnehmen. Die Jungs von Marinka machten sogar einen Rundgang in der Pufferzone und nahmen eine große Granate, die zu ihnen flog. Fotos, die wir im Laufe des Jahres gesammelt haben – ist nur ein Teil von unserem Archiv. Das sind die emotionalen Bilder, die zeigen, wie gewöhnliche Gebäude, in denen die Menschen lebten, verbrannt und bombardiert wurden.“

An den Wänden der Ausstellung hängen die Fotos aus den Städten, die nur 500-600 Kilometer von Kiew liegen, von Marinka, Debal’tsevo, Schastja, Dorf Lugansk, Wodjane, Tonenke und andere. Unter ihnen – die Reste von Waffen, die auf unserem Territorium gefunden wurden – Schalen, Mörser, Granaten, Hagel, Maschinengewehre. Dort sind auch die Bücher, die Bilder und andere Dinge von den Anwohnern.

Die Gäste können die Unterstützung leisten und Spenden lassen. Man kann dort verschiedene T-Shirts, Caps, Abzeichen, Fahnen, lackierte Rohre besorgen. Dort gibt es auch ein Gemälde von Tatiana Mansurova. Sie ist die Frau des Verstorbenen unter Lugansk Andrey Mansurov. Dies ist ihre erste Arbeit, nach der Tragödie. Tatiana malte die Mohnblumen auf dem Grab ihres Mannes. Daneben sitzt ein Engel und oben auf dem Himmel – das Gesicht ihres Mannes. Der Einstiegspreis – 500 Griwen. Tatiana will das Geld von diesem Bild an die anderen Familien übergeben, die das gleiche Leid erlitten haben.

Die Ausstellung “The Line of Fire” ist im Museum der Kiewer Geschichte untergebracht und ist bis zum 12.Juli für die Besucher geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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